Briefe von Sophie

Sophie schreibt Briefe. Das ist etwas Besonderes, da in ihrer Gesellschaft nicht alle lesen und schreiben können. Ungewöhnlich aber ist, dass sie es darf: Denn Sophie schreibt aus dem Gefängnis! Sie hat sich gewehrt und nicht mehr länger nur zugeschaut. Dafür muss sie nun die Konsequenzen tragen.
Auf der anderen Seite stehen jene, die ihre Briefe empfangen. Nicht alle heißen gut, was Sophie getan hat; offene Ablehnung und Missbilligung sind die Reaktionen ebenso wie Trauer oder Wut. Am Ende wird alles gut – oder nicht?
In diesem Kurzstück geht es ums Hinschauen und Wegsehen, um Widerstand und Zivilcourage, Mitmachen und Mitlaufen. Es handelt von Freundschaft, Liebe und Familie.
Sophie könnte auch Kim oder Amira heißen, oder Malaika oder Svetlana.

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Geisterkomödie

Dass eine Ex-Partnerin sich in die neue Beziehung einmischt, mag schlimm sein. Wenn es sich dabei aber um einen Geist handelt, wird es zum Problem.
Das merkt Autor Charles Condomine, als ihm nach einer Scéance seine verstorbene erste Ehefrau erscheint. Fortan hat er nicht allein damit zu kämpfen, dass sie nur für ihn sichtbar ist. Vielmehr setzt sie auch alles daran, ihn zu sich ins Jenseits zu holen …

Noël Cowards GEISTERKOMÖDIE war das erste abendfüllende Stück, das DIE kleine BÜHNE Hannover in ihrem Gründungsjahr 1986 zeigte.
Zum 40-jährigen Jubiläum holt Regisseurin Petra Burkschat diese aberwitzige Grusel-Farce zurück in den Theatersaal der Lukasgemeinde.

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