Seit ihrer Gründung 1986 wurden in knapp 140 Inszenierungen mit deutlich mehr als 1400 Vorstellungen abendfüllende Stücke und Einakter aller Genres gespielt. Weit über die Regionsgrenzen hinaus hat das Ensemble damit Bekanntheit erlangt und sich ein stetig wachsendes Stammpublikum erarbeitet. Dennoch finden Jahr für Jahr auch viele neue Zuschauer den Weg in den Theatersaal der Lukasgemeinde, in dem das Ensemble von Beginn an zu Hause ist. All dies ist jedoch kein Grund, sich auf dem wachsenden Erfolg auszuruhen.
Vielmehr nimmt DIE kleine BÜHNE Hannover dieses Jubiläum zum Anlass, das Publikum Jahr auf eine ganz besondere Zeitreise einzuladen. Denn in diesem Jahr finden sich Stücke im Spielplan, die an die Anfänge des Ensembles erinnern. Neu inszeniert und interpretiert werden sie in den Hauptspielzeiten noch einmal zu sehen sein.
Den Auftakt macht im April DIE FREMDE STADT von John B. Priestley. Dieses Schauspiel wurde im Theatersaal der Lukasgemeinde erstmals 1989 gezeigt. Im Sommer folgt dann die GEISTERKOMÖDIE. Diese turbulente Spukgeschichte größter Erfolg seines Autoren Noël Coward und war das erste abendfüllende Stück, mit dem DIE kleine BÜHNE Hannover in ihrem Gründungsjahr aufwartete. Angelehnt an das erste Märchen, für das sich im Theatersaal der Lukasgemeinde der Vorhang hob, wird SCHNEEWITTCHEN von Andreas Ludin den Jahresabschluss bilden. Selbstverständlich steht auch die inzwischen traditionelle Lesung von „Dickens‘ WEIHNACHTSGESCHICHTE“ mit auf dem Programmplan.
Darüber hinaus kann sich das Publikum aber schon jetzt auf verschiedene Sonderveranstaltungen freuen, die zusätzlich vorbereitet werden.